Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum)


gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae)

Synonyme: Rauhaariges Weidenröschen

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus:

Blüte: 4-zählige, 2-3 cm breite Blüten in den Blattachseln. Blüten von blass- über tiefrosa bis purpurrot, Narbe mit 4 sternförmig ausgebreiteten Ästen. Die Blüten sitzen allerdings in weniger dichten Blütenständen als beim Schmalblättrigen Weidenröschen (vgl. unten bei Verwechselungsmöglichkeiten) und verteilen sich mehr auf die Seitentriebe.

Blütezeit: Juni-September

Stängel:

Blatt: Lanzettlich geformte Blätter unten gegenständig, oben z.T. wechselständig, sitzend.

Wurzeln:

Frucht / Samen:

Größe: 80-250 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst.

Standort

In Feuchtgebieten, an Gewässern, Bächen, Grabenrändern, Quellen. In Gebüsch- und Staudenlandschaften. Einzeln oder in Gruppen.

Fressbare Teile

Gesamte Pflanze

Verwechslungsmöglichkeiten

Ähnelt dem eng verwandten Schmalblättrigen Weidenröschen (E. angustifolium). Seine Blätter sind ebenfalls lanzettlich geformt, aber an den Rändern fein gesägt. Unproblematisch.

Besonderheiten

Zottig behaarte Pflanze. Die Samen sind leichter als Wasser und können schwimmen. Kann auf Weiden dichte Inseln bilden.

Quellenangaben

Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 26
Wildblumen und Kräuter entdecken und bestimmen, 1. Auflage 2025, Holger Vornholt, Seite 57

Bilder mit Erkennungsmerkmalen

Weitere Bilder