Weißer Gänsefuß (Chenopodium album)


gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae)

Synonyme: Mehlkraut, Gänsekraut, Schissmelde

Bestimmung

Wuchsform:

Lebenszyklus: Einjährige Pflanze

Blüte: Die grünlich weißen Blütchen vereinen sich zu dichten Büscheln, die ähren- oder rispenartig an den Spitzen der Stängel und Seitentriebe aufgereiht sind. Diese Blütenstände, oft auch die Blätter, wirken wie mehlig bestäubt, deshalb der Namensvorsatz "weiß".

Blütezeit: Juni-Oktober

Stängel: Stark oder kaum verzweigte Stängel. Diese sind oberhalb der Verzweigungen oft rot gefleckt.

Blatt: Die wechselständigen, länglichen gezähnten, zum Teil auch gelappten Blätter zeigen häufig eine blaugrüne Farbe. Beim Zerreiben entfalten sie einen leicht aromatischen Geruch. Bis zur Blütezeit haben sich die älteren Blätter meist schon gelb verfärbt.

Wurzeln:

Frucht / Samen:

Größe: 20-200 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst

Standort

Wegrändern und Gärten

Fressbare Teile

gesamte Pflanze

Verwechslungsmöglichkeiten

Spreizende Melde (Atriplex patula), Blätter kaum mehlig, untere spießförmig. Unproblematisch.
Stinkender Gänsefuß (Chenopodium vulvaria), selten, riecht unangenehm. Wahrscheinlich giftig.
Gute Heinrich (Chenopodium bonus-henricus), selten geworden, vielerorts geschützt, kann am ehesten durch seine spießförmig dreieckigen, ganzrandigen Blätter unterschieden werden. Unproblematisch.

Besonderheiten

Ganze Pflanze mehr oder weniger dicht mehlig bestäubt und dadurch graugrün.

Quellenangaben

Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 366
Essbare Wildkräuter und -früchte, Erkennen, sammeln und genießen, 2000 veröffentlicht by Urania Verlag in der Dornier Medienholding GmbH, Berlin, Joachim Mayer, Jutta Nerger, Seite 66

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