Weiße Taubnessel (Lamium album)


gehört zur Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae)

Synonyme: Bienenhütel, Bienensaug, Blumennessel, Daunettel, Honigblom, Kuckucksnessel, Nettel, Sugblom, Sügerli, Todeskraut, Tote Nessel, Wei0e Nessel, Weiße Nesselblume, Zahme Essle.

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus: Mehrjährige Pflanze

Blüte: Rein- über schmutzig- bis gelblich-weiße Blüten (2-3 cm lang), sitzend in sechs- bis sechzehnblütigen Scheinquirlen.

Blütezeit: April - Oktober

Stängel: Aufrechter, kräftiger und vierkantiger Stängel, der zerstreut behaart, im unteren Bereich kahl und häufigleicht violett ist.

Blatt: Gestielte, meist eiförmige und scharf gesägte (brennesselartige), gekreuzt gegenständige Blätter, die sattgrün und am Grunde herzförmig oder rundlich sind.

Wurzeln:

Frucht / Samen: Die Teilfrüchte sind 3-3,5 mm lang.

Größe: 20–50 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Vom zeitigen Frühjahr bis zum Spätherbst.

Standort

Weg-, Hecken- und Waldränder, Mauern, Gräben, Komposthaufen und Wiesen.

Fressbare Teile

gesamte Pflanze

Verwechslungsmöglichkeiten

Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum) mit purpurnen Blüten, Große Brennnessel (Urtica dioica) mit winzigen grünlichen Blüten und Brennhaaren auf Blättern und Stängeln. Beide unproblematisch.

Besonderheiten

Die Weiße Taubnessel breitet sich rasant vorwiegend durch unterirdische Ausläufer aus.

Quellenangaben

Handbuch der Futterpflanzen für Schildkröten und andere Reptilien, 2. veränderte/erweiterte Auflage 2008/2013, Marion Minch, Seite 168
Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 192

Bilder mit Erkennungsmerkmalen

Weitere Bilder