Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris)


gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae)

Synonyme: Leimkraut, Aufgeblasenes Leimkraut, Wiesenspinat

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus: Mehrjährige Pflanze.

Blüte: Die weißen, selten rosa überlaufenen Blüten (12-15 mm lang) sind gestielt und erscheinen in einem lockeren, doldenähnlichen Blütenstand. Am ballonartig aufgeblasenen, hellen Kelch kann man gut die netzartig angeordneten Hauptnerven erkennen. Der Kelch hat eine eiförmige bis kugelige Form und ist manchmal rötlich überlaufen. Die Blütenblätter sind bis zu einem Drittel eingeschnitten und erscheinen dadurch 2-lappig.

Blütezeit: Mai-September

Stängel: Die an der Basis leicht verholzenden Stängel wachsen meist aufrecht und verzweigt.

Blatt: Die gegenständigen, länglich eiförmigen, etwas fleischigen Blätter sind im unteren Stängelbereich bis zu 12 cm lang, oben deutlich kleiner. Ein blaugrüner Wachsüberzug schützt sie vor Austrocknung.

Wurzeln: Die dicke, fleischige Wurzel kann bis zu 1m tief in den Boden vordringen.

Frucht / Samen:

Größe: 15-50 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst

Standort



Fressbare Teile



Verwechslungsmöglichkeiten

Nickende Leimkraut (Silene nutars), behaarter, in Teilen klebriger Stängel, hängende Blütenrispen. Unproblematisch.
Kegelleimkraut (S. conica), sehr selten, blüht kräftig rot, hat aber auch die helle, deutlich aufgeblasene Kelchröhre, wie das Taubenkropf Leimkraut. Unproblematisch.

Besonderheiten



Quellenangaben

Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 142
Essbare Wildkräuter und -früchte, Erkennen, sammeln und genießen, 2000 veröffentlicht by Urania Verlag in der Dornier Medienholding GmbH, Berlin, Joachim Mayer, Jutta Nerger, Seite 152

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