Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scoripoides, Myosotis palustris)


gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae)

Synonyme:

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus: Ausdauernde Pflanze.

Blüte: Nach oben verzweigt sich der Spross und bringt traubenartige Blütenstände mit vielen kleinen Einzelblüten (6-10 mm groß) hervor. Sie sind flach gebaut, besitzen fünf blass hellblaue Kornblätter und in der Mitte einen leuchtend gelben Ring. Kelch anliegend behaart, ohne hakige Haare. Anfangs eingerollte Blütenstände, Krone erst rötlich, dann himmelblau.
Die Blüten sind so gebaut, dass nur Insekten mit langen Saugrüsseln an den Nektar gelangen können, etwa Honigbienen, viele Wildbienen und Hummeln sowie zahlreiche Tagfalter. Folglich werden sie auch nur von diesen bestäubt.

Blütezeit: Mai-Oktober

Stängel: Stängel am Grund meist liegend, wurzelnd, unten abstehend, oben anliegend, rau wirkende dichte Behaarung des Stängels.

Blatt: Ausdauernde Pflanze, die sich zur Überwinterung, aber nicht unter die Erde zurückzieht, sondern ihr grünes Laub auch in der kalten Jahreszeit behält. Mäßig bis straff aufrecht wachsende Sprossen, an denen einzeln wechselständig die länglich ovalen bis lanzettlich geformten, dicht behaarten Blätter erscheinen.

Wurzeln:

Frucht / Samen:

Größe: 10-100 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Das ganze Jahr.

Standort

Feuchtwiesen, Gräben, Ufer, Auenwälder und Sumpfgebiete.

Fressbare Teile

Gesamte Pflanze

Verwechslungsmöglichkeiten

Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica), Stängel- und Kelchhaare abstehend. Unproblematisch.

Besonderheiten



Quellenangaben

Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 210
Wildblumen und Kräuter entdecken und bestimmen, 1. Auflage 2025, Holger Vornholt, Seite 82

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