Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)


gehört zur Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae)

Synonyme: Gewöhnliche Johannisbeere, Träuberle

Bestimmung

Wuchsform: Strauch

Lebenszyklus: Mehrjährige Pflanze

Blüte: Die Blüten sind grünlich-bräunlich. Lockere, hängende Traube, die 10- bis 20-blütig ist. Die Kelchblätter sind flach. Hellgrüner, anstehender Kelchzipfel, der queroval ist. Die herzförmigen Kronblättern sind kürzer als die Kelchblätter. Der Blütenansatz ist oben an der Beere fünfeckig.

Blütezeit: April - Mai

Stängel: Aufrechter und verholzender Stängel

Blatt: Handförmige, gestielte, drei- bis fünflappige Blätter (5-8 cm breit) mit herzförmiger Basis. Die Unterseite ist oft behaart, aber die Oberseite kahl.

Wurzeln:

Frucht / Samen: Ab Ende Juni bis in den August (je nach Sorte) kann die säuerlich schmeckende, kugelige und rote Frucht, selten weißlich oder gelb (6-8 mm Durchmesser), die an traubenförmigen Fruchtständen reifen, geerntet werden.

Größe: 50-150 cm hoher Strauch ohne Stacheln.

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst.

Standort

Bruch- und Auenwälder, Gärten.

Fressbare Teile

Blätter, Blüten und Stängel.

Verwechslungsmöglichkeiten



Besonderheiten

Zwischenzeitlich gibt es zahlreiche Zuchtformen der Roten Johannisbeere (bis hin zu Sorten mit gelblichen Beeren). Die Unterscheidung zwischen der Wildform R. rubrum var. sylvestre und der verwilderten Zuchtform R. rubrum var. rubrum ist extrem schwierig. Alle hier genannten Formen sind verfütterbar.
Die Wildformen wachsen meist in schütztenswerten Biotopen, wo das Ernten untersagt ist.

Quellenangaben

Handbuch der Futterpflanzen für Schildkröten und andere Reptilien, 2. veränderte/erweiterte Auflage 2008/2013, Marion Minch, Seite 334

Bilder mit Erkennungsmerkmalen

… sind gerade noch in Bearbeitung!

Weitere Bilder