Moschus-Malve (Malva moschata)


gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae)

Synonyme: Abelmoschus, Bisam-Malve, Indische Hibiscus-Malve

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus: Ausdauernde Pflanze

Blüte: Lineal-lanzettliche Außenkelchblätter (5 Stück). Blüten 4-6 cm breit, auf kurzen Stielen, einzeln oder bis zu dritt in den Blattachseln bzw. traubig gehäuft an den Triebspitzen. Kronblätter 20-30 mm lang, vorne ausgerandet und rosaviolett mit dunkel gefärbten Nerven.

Blütezeit: Juni-Oktober

Stängel: Ästiger, aufrechter und behaarter Stängel.

Blatt: Obere Blätter fast bis zum Grund drei- bis siebenteilig gefiedert. Einzelne Fiedern in schmale, lineale und spreizende Zipfel fiederteilig gespalten. Blätter kurz gestielt, im Umriss rundlich. Grundständige Blätter rundlich-nierenförmig, am Grunde herzförmig, fünfteilig gelappt, unregelmäßig grob gezählt und lang gestielt.

Wurzeln:

Frucht / Samen: Teilfrüchte 1 mm breit und am Rücken nicht behaart.

Größe: 20-100 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst.

Standort

Wiesen, Weiden, Böschungen, Wegränder und Gärten.

Fressbare Teile

Gesamte Pflanze

Verwechslungsmöglichkeiten

Rosen-Malve (M. alcea), unproblematisch.

Besonderheiten

Die Blüten sowie welke Pflanzen duften ganz schwach nach Moschus. Die Kronblätter aller Malven sind in den Knospen eingedreht. Da diese Pflanze sehr selten in der freien Natur zu finden ist, sollte man nur selbst ausgesähte und nachgezogene Pflanzen verwenden.

Quellenangaben

Handbuch der Futterpflanzen für Schildkröten und andere Reptilien, 2. veränderte/erweiterte Auflage 2008/2013, Marion Minch, Seite 254
Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 42

Bilder mit Erkennungsmerkmalen

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