Liebstöckel (Levisticum officinale)


gehört zur Familie der Doldenblütengewächse (Apiaceae)

Synonyme: Badekraut, Bärmutter, Bergliebstöckel, Garten-Liebstöckel, Gichtstock, Laubstecken, Liebstengel, Lustecken, Maggikraut, Nervenkräutel, Sauerkrautwurz, Wasserkräutel.

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus: Mehrjährige Pflanze

Blüte: Grünlichgelbe Doppeldolde, Dolden und Döldchen mit zahlreichen nach unten geschlagenen Hüll- bzw. Hüllchenblätter.

Blütezeit: Juni bis August

Stängel: Aus dicker Grundachse treibt ein röhriger kahler, im Oberteil verästelter Stängel, 2 m hoch.

Blatt: glänzende, dunkelgrüne Blätter. Untere langgestielt, 2- bis 3fach fiederschnittig mit breiter Scheide. Obere kürzer gestielt. Blätter an der Spitze der Pflanze direkt an den Scheiden.

Wurzeln:

Frucht / Samen: Die Samen sind reif, wenn die Früchte aufplatzen.

Größe: Bis 2m

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst

Standort

Gärten und Kübel.

Fressbare Teile

Gesamte Pflanze

Verwechslungsmöglichkeiten



Besonderheiten

Wem beim Anbau von Sellerie kein Erfolg beschieden ist, der sollte es statt dessen mit diesem leicht anzubauenden und würzigen Kraut probieren. Reife Samen im Spätsommer oder Frühherbst flach aussäen; Sämlinge auf 60-90 cm Abstand ausdünnen. Blüten ausputzen, um vegetatives Wachstum zu fördern. Jedes Frühjahr mit Kompost oder gut verrottetem Stallmist mulchen. Pflanzen alle 4-5 Jahre durch neue ersetzen.

Quellenangaben

Kräuter leicht anbauen und gesund genießen, Bechtermünz, Augsburg, 1998, Patricia S Michalak, Seite 130.
Das grosse Buch der Heilpflanzen. Gesund durch die Heilkräfte der Natur, Genehmigte Lizenzausgabe für Weltbild Verlag GmbH, 2006, Pahlow Mannfried, Seite 211.

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