Große Sternmiere (Stellaria holostea)


gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae)

Synonyme: Großblumige Sternmiere, Hain-Sternmiere

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus: Mehrjährige Pflanze

Blüte: Große, weiße Blüte (15-30 mm). Die Kronblätter sind etwa doppelt so lang wie die Kelchblätter und nur bis zur Hälfte zweispaltig. Bis zu 60 Blüten in gabelig verzweigten Blütenständen.

Blütezeit: April - Juni

Stängel: Zahlreiche aufsteigende und sehr zerbrechliche, 4-kantige Stängel.

Blatt: Am Rande raue Blätter, die lineal-lanzettlich sind. Sie sind 3-8 cm lang und 5-7 mm breit, ungestielt und in einer Spitze auslaufend.

Wurzeln:

Frucht / Samen: Der Samen ist 1,5-2 mm breit.

Größe: 15-60 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Das ganze Jahr verfügbar.

Standort

Gärten, Waldränder, Gebüschstreifen, Parkanlagen, Wiesen, Raine, Hecken.

Fressbare Teile

Gesamte Pflanze.

Verwechslungsmöglichkeiten



Besonderheiten

Diese Pflanze ist die große Verwandte der Vogelmiere (Stellaria media) und bildet von Mai bis Juni durch ihre zahlreichen Blüten oft große, weiße Teppiche in Wäldern und im Gebüsch.
Die steifen, oft nach hinten gebogenen Blätter finden untereinander oder an anderen Pflanzen Halt. Die Pflanze kann dadurch trotz der recht dünnen Stängel in die Höhe wachsen. Die Blüten locken viele Insekten an, können sich aber auch selbst bestäuben.

Quellenangaben

Handbuch der Futterpflanzen für Schildkröten und andere Reptilien, 2. veränderte/erweiterte Auflage 2008/2013, Marion Minch, Seite 150
Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 140

Bilder mit Erkennungsmerkmalen

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