Gewöhnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)


gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae)

Synonyme: Abnehmkraut, Acker-Leinkraut, Acker-Löwenmaul, Echte Leinkraut, Flachskraut, Frauenflachs, Froschmaul, Gelbes Löwenmaul, Gemeines Leinkraut, Harnkraut, Hasenmäuler, Kathrinenblume, Kathrinenkraut, Kleines Löwenmaul, Marienflachs, Maulaffen, Wilder Flachs, Wildes Löwenmaul.

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus: Mehrjährige Pflanze

Blüte: Gestielte, hell-schwefelgelbe Blüten mit orangegelbem Gaumen. Sie sind 20-30 mm groß und stehen in dichten endständigen Trauben. Trauben zuerst kegelig, später verlängert.

Blütezeit: Juni - Oktober

Stängel: Aufrechter und maximal am Grunde ästiger Stängel, der kahl bis drüsenhaarig, rund, dünn und dicht beblättert ist.

Blatt: Ganzrandige, lineal-lanzettliche, unbehaarte, bläuliche, unterseitig wachsartig-bereifte, ungestielte, sehr dicht sitzende, wechselständige 3-nervige, 2-5 cm lange Blätter.

Wurzeln:

Frucht / Samen: Scheibenförmige Samen mit breitem Flügelsaum, gelblich-weiß, später schwarz, Mittelteil warzig.

Größe: 10-80 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst

Standort

Wegränder, Wiesen, Böschungen, Mauern, Holzschläge, Flussschotter

Fressbare Teile

Gesamte Pflanze

Verwechslungsmöglichkeiten

Giftige Wolfsmilchgewächse - diese sind jedoch milchsaftführend.

Besonderheiten

Die Blüten erinnern an das Löwenmäulchen (Antirrhinum so.) und weisen den gleichen Klappmechanismus auf, wenn man die Blüte seitlich anfasst und vorsichtig zusammendrückt.

Quellenangaben

Handbuch der Futterpflanzen für Schildkröten und andere Reptilien, 2. veränderte/erweiterte Auflage 2008/2013, Marion Minch, Seite 230.
Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 334.

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