Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria)


gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae)

Synonyme: Spierstaude, Rüsterstaude, Mälkraut, Johanniswedel, Wiesenkönigin

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus: Mehrjährige Pflanze.

Blüte: Cremeweiße Blüten öffnen sich gruppenweise im Blütenstand, 6-9 mm groß, zahlreiche lange Staubblätter. Intensiv duftend, je nach Nase bittermandel- oder honigartig.

Blütezeit: Juni-August

Stängel: Über der im Frühjahr austreibenden Blattrosette erhebt sich ein kantiger, nur oben verzweigter, beblätterter, oft rotbrauner Stängel, der 1-1,5 m hoch wächst.

Blatt: Große, gefiederte, wechselständige Blätter aus 2-5 Teilblattpaaren von verschiedener Größe und einer 3-lappigen Endfieder. Die Fiederblätter sind am Rand gesägt und unterseits weiß behaart. Kleine Fiederblättchen zwischen den großen.

Wurzeln: Kriechender Wurzelstock.

Frucht / Samen: Frucht spiralig gewunden.

Größe: 50-150 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst.

Standort

Nasse Wiesen, Gräben, Bäche, Quellen, Ufergebüsche und Auenwälder.

Fressbare Teile

Gesamte Pflanze

Verwechslungsmöglichkeiten

Das 30-80 cm hohe Kleine Mädesüß (Filipendula vulgaris) hat doppelt so große Blüten und Blätter mit 10-25 schmalen Fiederpaaren. Es wächst vorzugsweise an trockenen Plätzen. Unproblematisch.

Besonderheiten

Wiesen mit blühendem Mädesüß duften süßlich.

Quellenangaben

Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 150 f.
Essbare Wildkräuter und -früchte, Erkennen, sammeln und genießen, 2000 veröffentlicht by Urania Verlag in der Dornier Medienholding GmbH, Berlin, Joachim Mayer, Jutta Nerger, Seite 84.

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