Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)


gehört zur Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae)

Synonyme: Aalbeere, Alantsbesing, Alpenbeere, Bocksbeere, Chassis, Gichtbeere, Jungfraustrauch, Salbeere, Schwarze Ribisel, Schwarze Träuble, Schwarze Zeitbeere, Stinkstrauch, Wanzenbeere.

Bestimmung

Wuchsform: Strauch

Größe: 1-2 m

Lebenszyklus: Sommergrün

Laubaustrieb: März/April

Laubfärbung: Herbstfärbung gelb bis rötlich.

Rinde: Rinde sich später in unregelmäßigen Längsbändern ablösend, darunter liegende Rinde kastanienbraun.

Krone/Äste: Mäßig verzweigter aufrechter Strauch. Junge Triebe fein behaart, grau bis rötlichbraun, mit ungestielten, kleinen, intensiv unangenehm riechenden Duftdrüsen besetzt. Winterknospen 5-8 mm lang, eiförmig. Endknospe stets vorhanden.

Blatt: Laubblätter sind 1-3 cm lang gestielt, 3- bis 5-lappig, handförmig, bald herzförmig; mit gestielten Drüsen besetzt; anfangs beidseitig behaart, oberseits verkahlend. Blattrand doppelt gesägt.

Blüte: Blüten zu 4-10 als seitenständige Trauben in den Achseln kleiner, häutiger Blätter. Blüten grünlich, zwittrig, 3-4 mm lang gestielt. Fruchtknoten unterständig, schwach behaart und drüsig punktiert. Kelchzipfel 2-3 mm lang, zurückgeschlagen, einer glockigen Blütenröhre aufsitzend, Krone nur halb so lang.

Blütezeit: April-Mai

Frucht / Samen: Beerenfrüchte am Grunde des Fruchtstandes 8-10 mm dick, zur Spitze hin deutlich kleiner werdend und weniger intensiv gefärbt, mehrsamig, schwarz.

Samen- / Fruchtreife: Juli

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst.

Standort

Auen- und Mischwälder, Erlenbrüche, Gärten.

Fressbare Teile

Blätter, Äste und Blüten.

Verwechslungsmöglichkeiten



Besonderheiten

Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere haben einen intensiven Eigenduft, der von manchen Menschen als unangenehm empfunden wird. Wenn man die Blätter erntet, sollte man auf schädlingsfreien Zustand achten.

Quellenangaben

Handbuch der Futterpflanzen für Schildkröten und andere Reptilien, 2. veränderte/erweiterte Auflage 2008/2013, Marion Minch, Seite 332
BLV Handbuch, Bäume und Stäucher, 4. durchgesehene Auflage (Sonderausgabe)2006, Ulrich Hecker, Seite 346

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