Schwarz-Pappel (Populus nigra)


gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae)

Synonyme: Saarbaum

Bestimmung

Wuchsform: Baum

Größe: 15-30 m

Lebenszyklus: Sommergrün

Laubaustrieb: ab März

Laubfärbung: Im Herbst goldgelbe Blätter.

Rinde: Dicke, tiefrissige, längsgestreifte Borke.

Krone/Äste: Breitkroniger, kräftiger Baum. Junge Zweige glänzend gelbbraun, kahl, knotig. Winterknospen länglich-oval, lang zugespitzt, klebrig, den Zweigen anliegend; Endknospe stets vorhanden.

Blatt: Laubblätter 2-6 cm lang gestielt; Spreite (das ist der Blattkörper) dreieckig bis rautenförmig, zum Grunde keilförmig verschmälert, 5-8 cm lang und fast ebenso breit, kahl oder anfangs schwach behaart, oberseits dunkelgrün, glänzend, Blattrand gezähnt.

Blüte: Blüten in Kätzchen, vor den Laubaustrieb erscheinend, ohne Blütenhülle, Pflanze zweihäusig. Männliche Kätzchen bis 9 cm lang, schlaff hängend, 6-30 Staubblätter mit anfangs pupurroten Staubbeuteln. Blühende, weibliche Kätzchen 10 cm lang, zur Reife gestreckt.

Blütezeit: März/April

Frucht / Samen: Fruchtknoten deutlich gestielt, mit zwei gelben Narben.

Samen- / Fruchtreife: Mai

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst.

Standort

Auenwälder, Flussufer, Parks und Grünanlagen

Fressbare Teile

Blätter und Äste

Verwechslungsmöglichkeiten

Bastard-Schwarz-Pappel (Populus x canadensis), Blatt 3-eckig, mit Drüsen an Stielansatz, Kreuzung der Schwarz-Pappel mit einer amerikanischen Art. Unproblematisch.
Als Park- oder Feldbaum wird besonders die säulenförmige Zuchtform (Pyramiden-Pappel/Säulen-Pappel (Populus nigra 'italica') gepflanzt. Unproblematisch.

Besonderheiten

An den Blattstielen von Schwarzpappel und Pyramidenpappel kann man ab dem Sommer kleine Knötchen finden (entweder einfach oder gedreht). Das sind Gallen von wirtsspezifischen Blasenläusen (Pemphigidae). Am besten meidet man solche Blätter, auch wenn sie gesundheitlich nicht schädlich sein sollen.

Quellenangaben

Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 404 f.
BLV Handbuch, Bäume und Sträucher, 4. durchgesehene Auflage (Sonderausgabe) 2006, Ulrich Hecker, Seite 256.

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