Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)


gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae)

Synonyme: Korinthenbaum

Bestimmung

Wuchsform: Baum

Größe: 1-10m

Lebenszyklus: Sommergrün

Laubaustrieb: Während der Blüte Ende April.

Laubfärbung: Strahlend gelbe bis orangerote Herbstfärbung.

Rinde: Braungrau, glatt

Krone/Äste: Offene, buschig verzweigte Krone.

Blatt: Junge Blätter im Frühling kupferfarben, wechselständig, 3-8 cm lang, länglich-elliptisch, Ränder leicht umgeschlagen.

Blüte: Blüten in zahlreichen Büscheln, mit schmalen, weißen Kronblättern.

Blütezeit: April-Mai

Frucht / Samen: Früchte anfangs hellrot, mit der Reife immer dunkler werdend bis zu tiefen Purpur, bis 1 cm lang, an der Spitze mit vertrockneten Kelchblättern. Früchte erinnern an Heidelbeeren.

Samen- / Fruchtreife: Juni/Juli

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst

Standort

Gärten und Parks

Fressbare Teile

Blätter und Äste

Verwechslungsmöglichkeiten

Unproblematisch: Gewöhnliche Felsenbirne (Amelanchier ovalis), bis 3 m hoch, Blätter bis 4 cm lang, im Herbst orangefarben bis scharlachrot mit schwarzen Früchten; diese sind ebenfalls essbar. Häufig in Gärten und Felssäumen.

Problematisch: Giftige Früchte ähnlicher Farbe und Größe haben Schwarze Heckenkirsche (Lonicera nigra), Liguster (Ligustrum) und Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus), die sich schon durch Wuchs und Blätter deutlich abheben. Der Echte Kreuzdorn (Rhamnus cathartica) und der Faulbaum (Rhamnus frangula) lassen sich bei genauer Betrachtung, notfalls auch der Blüten, ebenfalls gut von der Felsenbirne unterscheiden.

Besonderheiten



Quellenangaben

Nature Guide Wildpflanzen - Komm mit mir nach draußen, ich stelle dir 89 tolle Pflanzen vor, Theresa Ester-Nacke, Seite 134 f.
Bäume und Sträucher Mitteleuropas, 1999 Mosaik Verlag München, Aus dem Englischen von Dr. Bruno Kremer, Seite 117.

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