Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)


gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae)

Synonyme: Blaubeere, Bickbeeren, Haselbeeri, Krähenauge, Schnuderbeeri, Schwarzbeeren, Sentbeere, Taubeere, Wehlen, Worbel

Bestimmung

Wuchsform: Strauch

Größe: 15-50 cm

Lebenszyklus: Sommergrün

Laubaustrieb: ab Ende März

Laubfärbung: Herbstfärbung rötlich

Rinde:

Krone/Äste: Reichverzweigter mit weitkriechender, unterirdischer Sproßachse. Junge Triebe kantig-gerieft bis schwach geflügelt, 1,5 mm dick, grün, deutlich hin und her gebogen, scharfkantig. Winterknospen länglich-eiförmig, bis 2 mm lang, kahl.

Blatt: Laubblätter grün, im Herbst abfallend, wechselständig, sehr kurz gestielt; Spreite zugespitzt-eiförmig, 1,5-2 cm lang, 1-1,5 cm breit, kahl. Blattrand gesägt.

Blüte: Blüten einzeln in den Blattachseln, Krone 4-7 mm lang, kugelig, hängend oder nickend, grünlich bis blassrosa oder Purpur überlaufen.

Blütezeit: April-August

Frucht / Samen: Frucht kugelig, dunkelblau, bereift, 7-8 mm groß mit stark gefärbtem Saft und 1 mm langen Samen.

Samen- / Fruchtreife: Juli bis September

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst

Standort

Wälder, Heidemooren und Bergheiden

Fressbare Teile

Gesamte Pflanze, außer den Beeren

Verwechslungsmöglichkeiten



Besonderheiten

Auch die Heidelbeere ist keine echte Beere, sondern eine Scheinfrucht

Quellenangaben

Handbuch der Futterpflanzen für Schildkröten und andere Reptilien, 2. veränderte/erweiterte Auflage 2008/2013, Marion Minch, Seite 381.
Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 44 f.
BLV Handbuch, Bäume und Stäucher, 4. durchgesehene Auflage (Sonderausgabe)2006, Ulrich Hecker, Seite 286.

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