Gewöhnliche Felsenbirne (Amelanchier ovalis)


gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae)

Synonyme: Gemeine Felsenbirne, Felsenmispel, Edelweißstrauch

Bestimmung

Wuchsform: Strauch

Größe: 1-3 m hoch und breit

Lebenszyklus: Sommergrün

Laubaustrieb:

Laubfärbung: Im Herbst verfärbt sich das Laub orangefarben bis scharlachrot.

Rinde:

Krone/Äste: Wächst aufrecht und meist locker verzweigt und bildet lange, dünne, unbedornte Haupttriebe.

Blatt: Blattspreite (das ist der Blattkörper) 2-4 cm lang. Ovale, eiförmige Blätter (vgl. botanischen Namen), wechselständig mit fein gesägten Rändern. Beim Austrieb graufilzige Behaarung, später nur noch unterseits.

Blüte: Kurz vor dem Blattaustrieb erscheinende weiße, sternförmige Blüten, etwa 4 cm lang, in Trauben stehend mit 3-6 Einzelblüten. Kronblätter linealisch, bis 2 cm lang. Kelch filzig behaart.

Blütezeit: April-Mai (vor dem Blattaustrieb)

Frucht / Samen: 8-10 mm große Apfelfrüchte, lang gestielt, kugelig, reif schwarz, bläulich bereift. Früchte sind essbar (Mensch) und werden oft von Vögeln gefressen.

Samen- / Fruchtreife: Ab Juli

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst

Standort

Garten, Felsen und Felssäume, sonnige Eichen- und Kiefernwälder. Oft in Gruppen.

Fressbare Teile

Blätter, Blüten und Zweige

Verwechslungsmöglichkeiten

Unproblematisch: Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii), bis über 6 m hoch, Blätter bis 8 cm lang, beim Austreiben kupferfarben, im Herbst gelb und orangerot mit schwarzpurpurnen Früchten; diese sind ebenfalls essbar. Häufig in Gärten und Parks.

Problematisch: Giftige Früchte ähnlicher Farbe und Größe haben Schwarze Heckenkirsche (Lonicera nigra), Liguster (Ligustrum) und Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus), die sich schon durch Wuchs und Blätter deutlich abheben. Der Echte Kreuzdorn (Rhamnus cathartica) und der Faulbaum (Rhamnus frangula) lassen sich bei genauer Betrachtung, notfalls auch der Blüten, ebenfalls gut von der Felsenbirne unterscheiden.

Besonderheiten



Quellenangaben

Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 414.
Essbare Wildkräuter und -früchte, Erkennen, sammeln und genießen, 2000 veröffentlicht by Urania Verlag in der Dornier Medienholding GmbH, Berlin, Joachim Mayer, Jutta Nerger, Seite 188

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