Bergulme (Ulmus glabra / Ulmus scabra / Ulmus montana)


gehört zur Familie der Ulmengewächse (Ulmaceae)

Synonyme: Weiß-Rüster

Bestimmung

Wuchsform: Baum

Größe: bis 40 m

Lebenszyklus: Sommergrün

Laubaustrieb: April/Mai

Laubfärbung: leuchtend goldgelbe bis gelb-braune Herbstfärbung

Rinde: graubraun; in der Jugend von einer glatten graubraunen, später aber von einer dunkleren und tief gefurchten Rinde bedeckt

Krone/Äste: Dichte, weit ausladende Krone; von Ästen geformt, deren Enden etwas nach unten hängen. Junge Zweige kräftig und behaart.

Blatt: Wechselständige, 9-18 cm lange, breit elliptische, oberseits raue, unterseits weich behaarte Blätter mit schiefem Blattgrund und mehreren Spitzen. Blattrand doppelt gesägt.

Blüte: Rötliche Blütenstände, zahlreiche kleine, zwittrige Blüten vor den Blättern erscheinend. Sehr kleine becherartige, fünfblättrige Blütenhülle mit gegabelten, flaumigen Griffeln sowie Staubblätter mit auffälligen, violett-roten Staubbeuteln.

Blütezeit: März-April

Frucht / Samen: Flügelfrucht mit Samen in der Mitte, scheibenförmige Flügelfrüchte ca. 2 x 3 cm groß und je ein Samenkorn im Zentrum tragend.

Samen- / Fruchtreife: April/Mai

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst.

Standort

Wälder, Alleen und Parks.

Fressbare Teile

Blüte, Blätter und Äste.

Verwechslungsmöglichkeiten

Flatter-Ulme (Ulmus laevis), Blüten und Früchte lang gestielt. Blatt 1-spitzig. Unproblematisch.

Besonderheiten



Quellenangaben

Bäume und Sträucher Mitteleuropas, 1999 Mosaik Verlag München, Aus dem Englischen von Dr. Bruno Kremer, Seite 91.
Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 396 f.
Der große Naturführer, Bäume, In Garten, Park und freier Natur, Deutsche Erstausgabe 1999, Neuer Kaiser Verlag, Seite 107.
Der große Kosmos Naturführer, Blütenpflanzen, 3. Auflage 2004, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co., Stuttgart, Seite 18.

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