Weinrebe (Vitis vinifera)


gehört zur Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae)

Synonyme: Weinstock

Bestimmung

Wuchsform: Kletterstrauch

Größe: Bis zu 35 m

Lebenszyklus: Sommergrün

Laubaustrieb: April/Mai

Laubfärbung: Farbenmeer aus Gelb-, Orange-, Kupfer- bis hin zu tiefroten und violetten Tönen.

Rinde: Bräunliche Rinde löst sich in Längsstreifen ab.

Krone/Äste:

Blatt: Große, 3-bis 5-lappige Blätter mit herzförmiger Basis.

Blüte: Unscheinbare, gelbgrüne, duftende Blüten, Blütenhaube fällt ab, dichte Blütenrispe.

Blütezeit: Juni-Juli

Frucht / Samen: Purpurne oder grüne, meist süße Weintrauben.

Samen- / Fruchtreife: September/Oktober

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Von Frühjahr bis Herbst.

Standort

Die geschützte Wildform nur selten in Auenwäldern und an Waldrändern.
Gärten.

Fressbare Teile

Gesamte Pflanze, nicht die Trauben.

Verwechslungsmöglichkeiten

Achtung: Wilder Wein, Selbstkletternde Jungfernrebe (Parthenocissuns quinquefolia) hat Haftscheiben zum Klettern, die Weinrebe benötigt eine Kletterhilfe. Giftig!

Besonderheiten

Achtung: In Weinbergen werden die Weinreben oft gespritzt, daher dort bitte nicht für Degus sammeln!
Vermehrung: Sie erfolgt durch Steckhölzer im Herbst. Diese sollten 30 cm lang sein und 3 bis 4 Knospen (Augen) zeigen. Das Steckholz wird unterhalb eines Auges spitz angeschnitten und im oberen Bereich einige Zentimeter über dem letzten Auge abgeschnitten. So vorbereitet, werden die Steckhölzer in die Erde gesteckt.

Quellenangaben

Neuer Großer Pflanzenratgeber für Wohnung Balkon und Terrasse Seite 275.
Kräuter, Autorin Lesley Bremness, deutschsprachige Ausgabe Dorling Kindersley Verlag GmbH, Starnberg, 2005, Seite 285.
Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 424.

Bilder mit Erkennungsmerkmalen

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