Topinambur (Helianthus tuberosus)


gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae)

Synonyme: Jerusalem-Artischocke, Erdbirne

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus: Mehrjährige Pflanze

Blüte: Sehr spät blühend, leuchtend gelbe Blütenkörbchen 4-14 cm breit, meist mehrere aufrechte Körbchen, Röhrenblüten 1-2,5 cm breit.

Blütezeit: September-November

Stängel: Stängel rau, behaart und markig.

Blatt: Untere und mittlere Blätter gegenständig oder zu 3 im Quirl, rau, eiförmig-lanzettlich, gezähnt, 5-20 cm lang.

Wurzeln: Lange Ausläufer, im Spätherbst an den Enden mit Knollen.

Frucht / Samen: Knolle mit kugeligen Gliedern, je nach Sorte eine beigefarbene bis rötliche Haut.

Größe: 100-300 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Frühsommer bis Spätherbst. Knolle kann auch im Winter geerntet werden.

Standort

Gärten und Ufer

Fressbare Teile

Gesamte Pflanze. Besonders die Knollen werden gerne gefressen.

Verwechslungsmöglichkeiten

Gewöhnliche Sonnenblume (Helianthus annuus), Körbchen bis zu 40 cm breit, Bereich mit Röhrenblüten breiter, Blätter alle wechselständig, herz- bis eiförmig. Unproblematisch.

Besonderheiten

Eine fantastische Futterpflanze, die normalerweise sehr gern gefressen wird. Sie gehört zu den Sonnenblumen.
Topinambur breitet sich im Garten sehr schnell aus, daher sollte man bei der Pflanzung eine Wurzelsperre verwenden.

Quellenangaben

Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 298 f.
Essbare Wildpflanzen 200 Arten bestimmen und verwenden, 27. Auflage 2024, Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger, Seite 98.

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