Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)


gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)

Synonyme: Bachbitterkraut, Bachkresse, Bitterkresse, Bittersalat, Bornkassen, Bornkersch, Kasse, Kersche, Paderkerse, Wasserkessel, Wassersenf, Weiße Kresse.

Bestimmung

Wuchsform: Staude

Lebenszyklus: Mehrjährige Pflanze

Blüte: Weiße Kronblätter, die 3-4 mm lang sind. Die Staubbeutel sind gelb. Blütentrauben anfangs fast doldig, später gestreckt.

Blütezeit: Mai-Oktober

Stängel: Kahler, niederliegender bis aufsteigender Stängel (20-100 cm), der kantig, hohl und verzweigt ist.

Blatt: Dunkelgrüne, glänzende, gefiederte, etwas fleischige Blätter mit 1-5 Fiederpaaren und einem rundlichen Endblättchen. Die Blattform ist eiförmig bis elliptisch. Außer dem kurz behaarten Blattstiel ist die Pflanze kahl und über den Winter grün.

Wurzeln:

Frucht / Samen: Die stabförmige Schote ist 8-23 mm lang und 2-3 mm breit und kaum gebogen.

Größe: 20-80 cm

Verfügbarkeit / Sammelzeit

Frühjahr bis Herbst

Standort

Langsam fließende oder stehende, saubere Gewässer und an Ufern, Gräben und Bächen.

Fressbare Teile

Ganze Pflanze

Verwechslungsmöglichkeiten

Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara) mit violetten Staubbeutel und Stängel markig, das denselben Standort bevorzugt. Jedoch ist eine Verwechslung damit unproblematisch.

Besonderheiten

Der Geschmack wird vom Zweiblattstadium bis zur ausgewachsenen, blühenden Pflanze hin immer schärfer. Deswegen sollten die Blätter verwendet werden, solange sie zart und jung sind. Die Brunnenkresse bildet meist einen dichten Rasen aus.

Quellenangaben

Handbuch der Futterpflanzen für Schildkröten und andere Reptilien, 2. veränderte/erweiterte Auflage 2008/2013, Marion Minch, Seite 124 f.
Was blüht denn da?, 60. aktualisierte/erweiterte Auflage 2021, Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn, Seite 116

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